Informationen zu meinen Produkten

Alle meine Produkte sind handgemacht und bestehen aus reinen, pflanzlichen Ölen mit Kräuter- und Blütenauszügen, Pflanzenbutter, Bienenwachs, sowie reinen ätherischen Ölen.

Die verwendeten Rohstoffe für meine Produkte sind fast ausschliesslich biologischer Herkunft. Bio zertifiziert bin ich nicht, da dies mit hohem Aufwand und Zusatzkosten verbunden wäre, was sich bei meinem Kleinstbetrieb nicht lohnt. Danke für ihr Vertrauen.

Bei der Herstellung verwende ich immer sehr frische Zutaten, so dass die Produkte auch eine gewisse Zeit über das Ablaufdatum hinaus einwandfrei sind, sofern sie nicht zu starker Sonneneinstrahlung oder bei den Balsamen Keimen ausgeliefert sind.

Meine Produkte enthalten kein Wasser, deshalb brauchen sie keine Konservierung und können bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Damit die Haut Feuchtigkeit aufnehmen kann, empfiehlt es sich, die Balsame und Bodybutter auf der leicht feuchten Haut aufzutragen, so dringen die Pflegeprodukte besser in die unteren Hautschichten und die Haut wird zusätzlich mit Feuchtigkeit versorgt. (Bei herkömmlichen Pflegecremes oder Balsamen (auch bio) ist immer ein grosser Anteil Wasser enthalten. Da braucht es unbedingt Konservierungsstoffe, damit das Produkt auch lange hält. Naturkosmetik mit wässrigen Auszügen ohne Konservierungsstoffe muss im Kühlschrank gelagert werden.)

Da meine Balsame und Bodybutter ohne Wasser sind, können sie sehr sparsam verwendet werden. Wenn die Haut sehr trocken ist, braucht es ein bisschen mehr, ansonsten reicht oft ein Hauch. Wenn man die Hände einbalsamiert und dann gleich wieder etwas in die Hände nehmen möchte, empfehle ich mit einem Kosmetiktuch kurz die Handflächen abzureiben. So gibt es keine Spuren und der Balsam kann auf dem Handrücken und zwischen den Fingern weiter einziehen.

Die Balsame enthalten Bio-Bienenwachs und sind je nach Temperatur etwas fester als die streichelzarte Bodymousse. Damit sich zum Beispiel der Gesichtsbalsam gut dosieren lässt, empfehle ich, ein kleines Portiönchen mit dem Nagelrücken aus dem Dösli zu nehmen, auf dem Handrücken abstreichen und dann mit den Fingerkuppen im Gesicht einzumassieren. Was zu viel ist, kann dann gleich noch auf den Lippen und den Handrücken verteilt und einmassiert werden.

Als Kosmetiktiegel habe ich bewusst Plastik gewählt, obwohl mir Glas lieber wäre. Erstens wegen den Kosten, Glastiegel kosten viel mehr als Plastik und weil mir schon zweimal ein Glastiegel ins Lavabo gefallen ist und dies dann wegen einem Spalt ersetzt werden musste.

Beim Material habe ich mich für PP (Polypropylen) entschieden. PP gilt als harmlos für Gesundheit und Umwelt. Auch ist es recyclierbar. Meine verwendeten Dösli sind sehr leicht, das 50 ml Dösli zum Beispiel wiegt 12 g, bei den meisten Glasdösli ist der Deckel ja dann auch aus Kunststoff, und der wiegt meist allein schon mehr als 12 g. Bitte die leeren Dösli recyceln.

Wer zum Duschen Seife statt Duschmittel benutzt, spart sehr viel Plastik und tut seiner Haut erst noch was Gutes. In Duschmitteln und Shampoos sind leider oft auch Mikroplastikpartikel enthalten, welche direkt durch die Abflussrohre und durch die Kläranlagen in die Meere gelangen.

Meine hochwertigen Pflanzenseifen aus reinen Bio-Pflanzenölen enthalten zusätzlich einen Überschuss der verwendeten pflegenden Pflanzenöle, so dass die Seife rückfettend ist und damit auch für trockene Haut sehr geeignet ist. Die Seifen werden im schonenden Kaltverseifungsverfahren hergestellt so bleibt auch das entstandene feuchtigkeitsspende Glycerin enthalten. Nach den ersten paarmal mit Seife duschen werden sie feststellen, dass Ihre Haut gut genährt ist und weniger Nachpflege benötigt.

Handgemachte Pflanzenseifen sollten nach jeder Nutzung gut abtrocknen. Ideal ist die Lagerung auf einer luftigen Seifenablage oder auf einem Luffa-Seifenkissen, so dass das Wasser abtropfen kann. Wird die Seife aufbewahrt, sollte sie idealerweise dunkel und trocken (z.B. im Kleiderschrank) gelagert werden. Mit der Zeit verliert die Seife etwas Farbe und Duft, jedoch nicht die pflegenden Eigenschaften. Sollte mal eine Seife nach längerem Lagern einen leichten Ölfilm aufweisen, aber noch nicht ranzig riechen, kann sie trotzdem verwendet werden. Das kann bei Seifen mit hohem Olivenölanteil manchmal vorkommen.

Wer die Haare mit Seife waschen möchte, muss etwas Geduld haben und testen. Anfangs können sich die Haare eventuell etwas strohig, oder fettig anfühlen. Bei der Anwendung mit der Seife direkt über die nassen Haare fahren bis es gut schäumt, einmassieren und gründlich ausspülen. Bei kurzen Haaren kann auch oft die Körperseife benutzt werden. Bei langen Haaren muss man eventuell länger testen. Bei vielen funktioniert die Rosmarin-Haar-seife gut, weil diese weniger überfettet ist. Andere verwenden eine normale Körperseife aus dem Sortiment. Gute Rückmeldungen habe ich zur Mandel-Orangenseife und zur Ringel-blumenseife erhalten. Nach dem sehr gründlichen Einschäumen lange und ausgiebig aus-spülen. Danach eine saure Spülung (1-2 Esslöffel Essig oder Zitronensaft auf ½ - 1 Liter lauwarmes Wasser) über die Haare giessen. Diese wieder gut einmassieren und mit lau-warmem Wasser nachspülen. Durch die Verwendung einer sauren Spülung wird der pH-Wert neutralisiert und die Schuppenschicht an den Haaren legt sich wieder, so dass die Haare gut kämmbar sind. Zusätzlich verhindert diese Spülung die Bildung von Kalkseife, das sind so graue Flocken die sich auf den Haaren ablagern und sie stumpf wirken lassen. Gerade in Gebieten mit hartem Wasser kommt es häufig zu diesem Problem.

Nun wünsche ich ein angenehmes Körpergefühl mit meinen Produkten. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.